Der Euro ist gescheitert

Der Euro ist gescheitert 2017-08-30T13:24:24+00:00
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Vor 25 Jahren wurde der Maastricher Vertrag unterzeichnet. Uns wurde eine sichere Geldpolitik versprochen,  das solide Deutschland sollte als Vorbild dienen.

Seitdem wurde der Maastricher Vertrag mindestens 165 mal gebrochen. Die Eurozone ist mittlerweile eine Schuldenunion, die EZB betreibt eine ihr verbotene Fiskalpolitik.  1,2 Billionen Staatsschulden wurden aufgekauft und Unmengen an Euro gedruckt – alles,
um die Eurozone zu „retten“.

Die Eurorettungspolitik spaltet die EU in einen wohlhabenden mitteleuropäischen und einen verarmenden südeuropäischen Teil. Wir leben im dauerhaften Vertragsbruch. Nur durch Transferleistungen und die Vergemeinschaftung von Staatsschulden und Bankrisiken wird Südeuropa im Euro gehalten.

Irgendwann muss Schluss sein – es reicht
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Die EZB führt eine Politik für die Großen auf Kosten der Kleinen. Zu den Kleinen gehört der normale Sparer, dessen Spargroschen durch die Niedrigzinspolitik immer mehr entwertet wird. Damit zerstört die EZB die Altersvorsorge vieler Menschen, zerstört solide wirtschaftende Banken (Volksbanken, Spar- und Bausparkassen), zerstört Pensions- und Krankenkassen. Die Preise für Wohnraum steigen vielfach rasanter als die kleinen Lohnzuwächse der letzten Jahre.
Erneut bilden sich riesige Blasen auf dem Aktien- und Immobilienmarkt, schon wieder droht eine riesige Finanzmarkinstabilität beim Platzen dieser Blasen.
Warum gelten keine Regeln und Gesetze mehr?

 

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Wir alle kennen die Geschichte und wissen, wozu  das Drucken großer Geldmengen führt. Wir werden die Folgen irgendwann spüren. Steigende Preise und Wertverlust unserer Ersparnisse in noch nicht absehbarer Höhe bedrohen uns.

Schon heute sehen wir einen Wertverfall  des Euro im Vergleich zu anderen wichtigen Währungen, was gerade für den Exportweltmeister Deutschland ein massives Handelshindernis mit schwerwiegenen Folgen für Wirtschaftsleistung und Steueraufkommen bedeutet.

Die deutsche Regierung  hat nach der Finanzkrise 2008 versprochen, dass es keine Wiederholung geben darf. Systemrelevante Banken dürfe  es nicht mehr geben.

Und heute: es hat sich kaum etwas geändert. Während in den USA viele Finanzinstitute in die Insolvenz geschickt wurden, stecken in europäischen Bankenbilanzen immer noch Unmengen an faulen Krediten. Es gibt europaweit unzähliche Banken, von denen eine große Gefahr ausgeht. Mit der aktuellen Rettung der Monte dei Paschi Bank wird erneut ein wichtiges Versprechen gebrochen.

Was, wenn der nächste Crash nicht so „glimpflich“ ausgeht?
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Die südlichen Länder haben im Euro keine Chance. Während früher eine fehlende Wettbewerbsfähigkeit problemlos durch Abwertung der Währung ausgeglichen werden konnte, ist das heute im Euro nicht mehr möglich. Konkurrenzfähigkeit ließe sich nur durch schmerzhafte Reformen erreichen, die jedoch nicht erfolgen. Folge sind eine nicht leistungsfähige Industrieproduktion,  hohe Arbeitslosigkeit und insbesondere eine extrem hohe Jugendarbeitslosigkeit.

Viele junge, teilweise gut ausgebildete Menschen, verlassen ihr Land wegen fehlender Zukunftschancen.  Wenn die Jugend geht, hat ein Land keine Zukunft mehr.

Hinzu kommen riesige Schulden, die niemals rückgezahlt werden können, jedoch für den permanenten Einfluss der Resteurozone verantwortlich sind.

Das winzige Griechenland kann vielleicht noch „gerettet“ werden. Andere Staaten sind jedoch deutlich größer. Italien ist beispielsweise wirtschaftlich das 3-stärkste Land in der Eurozone, das nicht mal schnell „gerettet“ werde kann. Auch hier naht eine bedrohliche Euro-Krise.

Die desolate Situation der Südstaaten lässt den Zorn auf die vermeintlichen Profiteure des Euro steigen –
ein friedliebendes Zusammenleben aller Eurostaaten sieht anders aus.
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Griechenland ist bankrott, wir sehen unser Geld nie wieder. Es wird lediglich Insolvenzverschleppung betrieben.

Den Griechen geht es so schlecht, wie lange nicht: Das Gesundheitssystem liegt am Boden, viele können sich Arztbesuche nicht mehr leisten. Sehr viele Griechen sind arbeitslos. In Griechenland wird Arbeitslosengeld maximal ein Jahr lang gezahlt, danach 200 Euro/Monat, danach nichts mehr.

Wegen der dramatischen Lage am Arbeitsmarkt haben in den letzten sechs Jahren mehr als 300.000 gut ausgebildete Menschen das Land verlassen.

Viele Griechen hätten den Euro gern schon vor langem verlassen. Eine Volksabstimmung wurde ihnen verwehrt. Niemand interessiert sich dafür, wie der griechische Bürger leben will.

Hauptsache der Euro wir „gerettet“.

Eine gemeinsame Währung für Staaten mit unterschiedlicher Wirtschaftsstärke und unterschiedlichen Prioritäten und Lebensweisen kann nicht funktionieren. Süd- und Nordländer passen nicht in ein gemeinsames Währungssystem.

Viele Mitglieder der LKR sind vor 4 Jahren in die Politik gegangen, weil für sie schon damals die drohende Katastrophe klar sichtbar war. Was 2013 noch als Provokation galt, wird heute von immer mehr Wissenschaftlern, teilweise auch von Politikern, benannt. Die notwendigen Konsequenzen werden  jedoch immer noch nicht gezogen.

Das Ende des „Euro-Experiments“  wird mit jedem Tag teurer und schwieriger.

Pressemitteilungen

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04.02.2017

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. Bernd Lucke: Bargeld muss erhalten bleiben.   Der bargeldlosen Zahlungsverkehr ermöglicht die lückenlose Überwachung des Bürgers. Auch der Zwangsenteignung ist der Bürger ohne Bargeld schutzlos ausgeliefert. Bargeld muss ins Grundgesetz. . [...]