25 Jahre Maastrichter Vertrag: ein trauriger Geburtstag

25 Jahre Maastrichter Vertrag: ein trauriger Geburtstag

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Maastrichter Vertrag – ein Trauerspiel:

Vor 25 Jahren wurde der Maastrichter Vertrag unterzeichnet. Den Bürgern wurde eine sichere Geldpolitik versprochen, das solide Deutschland sollte als Vorbild dienen.

Seitdem wurde der Maastrichter Vertrag mindestens 165 mal gebrochen. Die Eurozone ist mittlerweile eine Schuldenunion, die EZB betreibt eine ihr verbotene Fiskalpolitik. 1,2 Billionen Staatsschulden wurden aufgekauft und Unmengen an Euro gedruckt – alles, um die Eurozone zu „retten“.

Die Eurorettungspolitik spaltet die EU in einen wohlhabenden nordeuropäischen und einen verarmenden südeuropäischen Teil. Wir leben im dauerhaften Vertragsbruch. Nur durch Transferleistungen und die Vergemeinschaftung von Staatsschulden und Bankrisiken wird Südeuropa im Euro gehalten.

„Die EZB führt eine Politik für die Großen auf Kosten der Kleinen“. Zu den Kleinen gehört der normale Sparer, dessen Spargroschen durch die Niedrigzinspolitik immer mehr entwertet wird. Damit zerstört die EZB die Altersvorsorge vieler Menschen. Erneut bilden sich riesige Blasen auf dem Aktien- und Immobilienmarkt, schon wieder droht eine riesige Finanzmarkinstabilität beim Platzen dieser Blasen.

Bernd Lucke, Joachim Starbatty und vielen Mitglieder der LKR haben vor 4 Jahren eine Partei gegründet, weil für sie schon damals die drohende Katastrophe klar sichtbar war. Was 2013 noch als große Provokation galt, wird heute von immer mehr Wissenschaftlern, teilweise auch von Politikern, benannt. Die notwendigen Konsequenzen werden jedoch immer noch nicht gezogen.

Die LKR ist überzeugt: „Hätte man damals unsere Kritik sachlich reflektiert, wäre die Umformung der Eurozone relativ einfach und kostengünstig möglich gewesen. Mit jedem Tag, den wir warten, wird alles teurer und schwieriger. Eine gemeinsame Währung für Staaten mit unterschiedlicher Wirtschaftsstärke und unterschiedlichen Prioritäten und Lebensweisen kann nicht funktionieren. Süd- und Nordländer passen nicht in ein gemeinsames Währungssystem.

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2017-02-16T18:53:14+00:00