Videokommentar zum  60. Geburtstag der EU: Von der Europäischen Union haben alle Bürger profitiert. Aber jetzt befindet sich die EU in einer schweren Krise.  Europa muss ein Europa der Freiwilligkeit und der unterschiedlichen Geschwindigkeiten sein.

(freie Zusammenfassung):

Von der Europäische Union haben alle Bürger profitiert

Mit der Europäischen Union haben sich viele Hoffnungen erfüllt. Hoffnungen auf ein friedliches Zusammenleben derjenigen Staaten, die sich lange Zeit in Europa als Rivalen sahen und des Öfteren miteinander Krieg geführt haben. Es hat eine Partnerschaft gegeben, ein friedliches Miteinander und eine Zusammenarbeit, die es auch heute noch gibt. Die Entwicklung Europas war positiv und alle Bürger Europas haben davon profitiert.

Von Anfang an gab es immer ein Europa unterschiedlicher Geschwindigkeiten

Die Verträge wurden seinerzeit von nur 6 Staaten unterzeichnet, die strukturell ähnlich weit entwickelt waren. Die Staaten haben sich über eine Zusammenarbeit in bestimmten Bereichen verständigt. Andere Staaten haben abseits gestanden, obwohl sie teilweise ähnlich entwickelt waren, wie z.B. Österreich oder Großbritannien. Wir hatten also ein Europa  unterschiedlicher Geschwindigkeiten, dafür haben andere Staaten  andere Dinge zusammen gemacht.

Es gab aber natürlich immer Staaten, die etwas voraus waren und Staaten, die aufzuholen hatten. Im Laufe der Zeit ist vieles zusammengewachsen. Das Integrationsbestreben wurde jedoch übertrieben, einige Staaten wurden dabei überfordert.

Die Europäische Union ist heute in einer schweren Krise

Die Überforderung hat dazu geführt, dass viele Bürger mit der Europäischen Union nicht mehr zufrieden sind und einige Länder sogar über einen Austritt nachdenken. Deshalb ist es erforderlich, jetzt über die Weiterentwicklung der EU nachzudenken und über die Frage. wie man die EU wieder zu einer Erfolgsgeschichte machen kann.

Ein Europa unterschiedlicher Geschwindigkeiten ist auch in Zukunft wichtig

Wir müssen heute wieder über ein Europa unterschiedlicher Geschwindigkeiten nachdenken. Ein Europa unterschiedlicher Geschwindigkeiten gibt es eigentlich bereits heute. Nicht alle Staaten nehmen am Euro, oder an der Bankenunion teil. Nicht jeder Staat gehört zum Schengenraum. Das Europa   unterschiedlicher Geschwindigkeiten gibt es längst und wir sollten zulassen, dass das auch in anderen Bereichen möglich ist.

Wir sollten zulassen, dass nicht alle überall mitmachen. Und es gehört auch dazu, dass eine Zusammenarbeit rückgängig gemacht werden kann, beispielsweise ein Austritt aus dem Euro möglich ist.

Europa muss ein Europa der Freiwilligkeit und ein Europa  unterschiedlicher Geschwindigkeiten sein.

Die EU hat ein gesundes Fundament. Darauf sollte mit Freiwilligkeit aufgebaut werden. Jeder Staat sollte nur dort mitmachen, wo er von den Vorteilen überzeugt ist. Ein Europa der Freiwilligkeit mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten.

 Hierfür stehen die Liberal-konservativen Reformer ein.