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Pressemitteilung der Berliner LKR :

 

Christian Schmidt, Landesvorsitzender der Partei Liberal-Konservative Reformer (LKR)  fordert, dass asylsuchende Flüchtlinge, die gegen das Gesetz verstoßen haben und ordnungsgemäß ihre Strafe verbüßt haben, anschließend  ohne Wenn und Aber in ihre Ursprungsländer zurückgeführt werden. Sollte das wegen fehlender Papiere nicht möglich sein, so müsse Abschiebehaft angeordnet und vollzogen werden, notfalls unbegrenzt und die dafür notwendigen Gesetzesmaßnahmen angegangen werden. Denjenigen, denen die Abschiebehaft zu lange dauert, sollte Hilfestellung beim Anfordern neuer Ausweispapiere aus den Ursprungsländern gewährt werden. Möglicherweise tauchten dann vormals verloren geglaubte Pässe plötzlich wieder auf. (Handys scheinen ja auch eher selten verloren zu gehen).

Gleiches sollte auch für unbegleitete minderjährige Asylsuchende gelten. Da deren Anzahl ständig steigt ist nicht zu tolerieren, dass einige Wenige durch ihr –bisweilen verbrecherisches- Verhalten (z.B. in dem versucht werde, Obdachlose anzuzünden, wie gerade in Berlin an Heilig Abend) den Übrigen den Asylaufenthalt in Deutschland erschweren. Diese Erschwernis entstünde durch eine durch Straftaten hervorgerufene,  generelle Imageverschlechterung, die dann verallgemeinert würde.

Schmidt, der selber Vormund eines unbegleiteten minderjährigen Afghanen ist, und in dessen Familie es weitere 2 Vormunde für minderjährige unbegleitete afghanische Mündel gibt, betont: „Es kann nicht angehen, dass tausende umFs (unbegleitete minderjährige Flüchtlinge) durch das Fehlverhalten einiger weniger in Mitleidenschaft gezogen oder gar Sippenhaft genommen werden. Wer als Gast hier ist, darf sich eben nichts zu Schulden kommen lassen“. Allerdings kritisiert Schmidt auch, dass von Amts wegen viel zu wenig für die Jugendlichen getan werde. „Aus eigener Anschauung weiß ich, dass der Schulunterricht teilweise unterirdisch ist, die Jugendlichen oft wie Schachfiguren hin- und hergeschoben werden und amtliche Vormunde bis zu 100 Jugendliche zu betreuen haben, ohne dass ihnen die bestehenden Gesetze erklärt werden, geschweige denn Hilfestellung bei der Vorbereitung zur Asylantragstellung gewährleistet wird“.  Ohne die vielen, vielen freiwilligen Helfer wäre alles längst im totalen Chaos versunken. Wenn sich keiner um die jungen Leute weiter kümmere, so solle man sich auch nicht wundern, wenn sie in Ausnahmefällen auf dumme, ja dann auch leider verbrecherische  Gedanken kämen. „Wir schaffen dass“ impliziere eben mehr als nur Unterkunft, Nahrung und Bildung, speziell wenn elterlicher Beistand fehlt.

 

 

Pressekontakt:

Ernst v. Randow
Pressesprecher der LKR- Berlin